Verborgene Blockaden

Verborgene Blockaden

kennst du das Gefühl, dass du dich unermüdlich bemühst, alte Blockaden, Muster und Wunden loszulassen, und doch scheint sich nichts zu verändern? Du hast vielleicht schon so viel ausprobiert – Therapie, Selbsthilfegruppen, Meditation – aber der Durchbruch bleibt aus. Warum ist das so?

In diesem Beitrag möchte ich tiefer in die Gründe eintauchen, warum wir oft an unseren Problemen festhalten, obwohl wir sie loslassen wollen. Es geht nicht nur darum, was wir tun, sondern vor allem darum, warum wir es tun. Dieses „Warum“ ist oft größer und mächtiger als unser Wunsch nach Veränderung.

Viele Menschen geben sich unglaublich viel Mühe, alte Blockaden und Muster loszulassen. Doch oft bleibt der Grund, warum sie es loslassen wollen, kleiner als der Grund, warum sie daran festhalten. Dieser Prozess läuft meist unbewusst ab.

Die Angst, auf einmal Kraft und Energie zu haben, mehr Verantwortung übernehmen zu müssen, selbst aktiv zu werden, und weniger Rücksichtnahme zu erfahren, ist oft größer als der Wunsch nach einem besseren Leben.

Ich erinnere mich an meine Kindheit, in der ich nicht verstand, warum es meiner Mutter nie besser ging – ständige Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, zu viele Medikamente. Erst viel später, während meiner Ausbildung, stieß ich auf einen Dokumentarfilm, der meine Vermutung bestätigte: Sie konnte einfach nicht gesund werden, weil sie nicht wusste, wie das Leben ohne Depression und Medikamente funktionierte. Es war ihr vertraut, Menschen damit zu manipulieren, Mitgefühl zu bekommen und Verantwortung abgenommen zu bekommen.

Viele von uns haben unbewusste Ängste, die uns daran hindern, wirklich loszulassen. Diese Ängste sind oft tief verwurzelt und stammen aus Erfahrungen, die wir in der Kindheit gemacht haben.

Ein häufiges Beispiel ist die Angst vor der eigenen Kraft. Viele Menschen fürchten, was passieren könnte, wenn sie ihre volle Energie und Kraft freisetzen. Diese Angst ist oft mit der Sorge verbunden, dass sie dann mehr Verantwortung übernehmen müssen oder dass andere Menschen höhere Erwartungen an sie haben könnten.

Ein anderes Beispiel ist die Angst vor der Unbekanntheit. Wenn jemand jahrelang in einem Zustand der Krankheit oder des Leidens gelebt hat, kann die Vorstellung eines gesunden und glücklichen Lebens beängstigend sein. Es fehlt die Erfahrung, wie ein solches Leben aussieht und wie man es meistern kann.

Um diese Blockaden zu lösen, ist es wichtig, das eigene „Warum“ zu finden. Warum möchtest du wirklich diese alten Muster und Wunden loslassen? Was erhoffst du dir von der Veränderung? Diese Fragen können helfen, das unbewusste Warum sichtbar zu machen und ihm ein starkes, bewusstes Warum entgegenzusetzen.

Hier sind einige Fragen, die du dir stellen kannst:

  • Was würde sich in meinem Leben ändern, wenn ich meine Blockaden loslasse?
  • Wie würde ich mich fühlen, wenn ich diese alten Muster hinter mir lasse?
  • Welche neuen Möglichkeiten würden sich für mich eröffnen?
  • Welche Ängste habe ich, wenn ich an diese Veränderungen denke?
  1. Achtsamkeit und Selbstreflexion: Nimm dir regelmäßig Zeit, um in dich zu gehen und deine Gedanken und Gefühle zu beobachten. Achtsamkeit kann helfen, unbewusste Ängste und Blockaden ans Licht zu bringen.
  2. Positive Visualisierungen: Stelle dir vor, wie dein Leben aussehen würde, wenn du deine Blockaden überwunden hast. Visualisiere die positiven Veränderungen und fühle, wie es wäre, in diesem neuen Zustand zu leben.
  3. Kleine Schritte: Veränderung muss nicht über Nacht passieren. Nimm dir kleine, machbare Schritte vor und feiere jeden Fortschritt, den du machst.
  4. Unterstützung suchen: Sprich mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten über deine Ängste und Blockaden. Manchmal kann ein Außenstehender eine neue Perspektive bieten und dir helfen, neue Wege zu finden.
  5. Vergebung und Selbstliebe: Vergib dir selbst für vergangene Fehler und übe Selbstliebe. Akzeptiere, dass der Weg zur Veränderung Zeit braucht und dass du auf diesem Weg geduldig mit dir selbst sein darfst.

Der Weg, alte Blockaden und Muster loszulassen, ist oft nicht einfach. Es erfordert Mut, die unbewussten Ängste zu erkennen und sich ihnen zu stellen. Doch wenn du dein Warum findest und ihm mehr Gewicht gibst als deinen Ängsten, kannst du beginnen, echte Veränderungen in deinem Leben zu bewirken.

Denke daran, dass du nicht allein bist auf diesem Weg. Es gibt Unterstützung und Ressourcen, die dir helfen können, dein Leben auf einen neuen, erfüllenden Weg zu bringen.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir einige wertvolle Einsichten und praktische Tipps gegeben. Wenn du Fragen hast oder Unterstützung brauchst, zögere nicht, dich zu melden. Zusammen können wir die Reise zu einem besseren Leben beginnen.

Mit herzlichen Grüßen
Deine Ines

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